Dentlounge - Herdecke - Digitale Volumentomographie
Telefonnummer der Zahnärzte der Dentlounge Herdecke: 02330 1404

Zahnimplantate

Implantologie - Das Beste in Sachen Ästhetik, Komfort und Funktion – mit Sicherheit

Ein Zahnimplantat muss höchsten Ansprüchen an Funktion, Sicherheit, Komfort und Ästhetik gerecht werden. Es ist die beste Versorgungsmöglichkeit, wenn ein oder mehrere Zähne ersetzt werden müssen. Wir arbeiten mit besten technischen Geräten, um Zahnimplantate auf höchstem Niveau zu fertigen. Hierfür nutzen wir eine moderne, strahlungsarme Röntgentechnik, die uns ein dreidimensionales Abbild von Zähnen, Gewebe und Knochen liefert.

Unter einem Zahnimplantat kann man sich eine künstliche Wurzel vorstellen, die fest im Knochen verankert wird. Auf dieses Zahnimplantat wird ganz nach Patientenwunsch eine Krone aufgesetzt. Sowohl ein einzelner Zahn als auch mehrere Zähne können durch Zahnimplantate ersetzt werden. Bei mehreren fehlenden Zähnen werden Implantate als Pfeiler für eine Brücke eingesetzt. Ein Implantat hat gegenüber einer Brücke den Vorteil, dass hierfür keine Nachbarzähne beschliffen werden müssen. Implantate geben auch den richtigen Halt, wenn Teil- oder Vollprothesen alle oder sehr viele ersetzen sollen.

3D-Planung – modernste Technik für Zahnimplantate

Bevor es an das Einsetzen des Zahnimplantats geht, planen wir das Implantat am Computer. Wir ermitteln die optimale Position des Zahnimplantats mithilfe eines virtuellen 3D-Modells des Kiefers. Mit dieser Methode ist es möglich, bereits frühzeitig Struktur und Qualität des Knochens zu bestimmen. Ein etwaiger Knochenaufbau wird so schnell erkannt, kann dank dieser Methode und einer exakten Positionierung des Implantats aber häufig verhindert werden.

Für die Implantation wird eine perfekte Schablone erstellt, um das gewünschte Ergebnis zu realisieren. Sicherheit, Kaukomfort und ein gutes Ergebnis stehen bei der Implementierung im Vordergrund. Die Zahnimplantat-Kosten setzen sich aus mehreren Faktoren zusammen und können nicht pauschal bestimmt werden. In die Kosten für ein Zahnimplantat fließen unter anderem folgende Faktoren ein:

  • Anzahl der notwendigen Implantate
  • Dauer und Schwierigkeit des Eingriffs
  • Verwendete Materialien
  • Knochenaufbau notwendig
  • Diagnostik-Verfahren
  • Kosten für den vom Implantat getragenen Zahnersatz

Wir beraten unsere Patienten gerne rund um Zahnimplantat-Kosten und stellen einen individuellen Heil- und Kostenplan auf.

Knochenaufbau für das Implantat – die verschiedenen Verfahren

Ist trotz sorgfältiger 3D-Planung ein Knochenaufbau für das Implantat notwendig, kommen hierfür verschiedene Methoden in Frage. Für den Knochenaufbau im Oberkiefer wird der Sinuslift gewählt. Der Sinuslift gilt als eine der sichersten Methoden für den Knochenaufbau im Oberkiefer. Der Sinusboden trennt Kiefer- und Mundhöhle und dient als Verankerung der Seitenzähne. Fehlen ein oder mehrere Zähne, dann bildet sich die knöcherne Struktur zurück und die Kieferhöhle vergrößert sich dadurch.

Ist die Restknochenhöhe nicht ausreichend für ein Implantat, muss die Knochensubstanz aufgebaut werden. Zwischen Kieferhöhlenboden und Kieferhöhlenschleimhaut werden Knochenersatzstoffe eingebracht. Diese dienen als Platzhalter und werden vom Körper in dichten Knochen umgewandelt. Für den Knochenaufbau im Unterkiefer kann der Knochen durch anderswo entnommenen Knochen oder Knochenersatzstoffe verstärkt werden. Besprechen Sie Ihre Wünsche für hochwertigen Zahnersatz mit Ihrem Praxisteam der Dentlounge.

 

Ein Zahn fehlt Ein Implantat hat gegenüber einer Brücke den Vorteil, dass Nachbarzähne nicht beschliffen werden müssen.
Ein Zahn fehlt Ein Implantat hat gegenüber einer Brücke den Vorteil, dass Nachbarzähne nicht beschliffen werden müssen.
Mehrere Zähne fehlen. Die fehlenden Zähne werden durch Implantate ersetzt, auf die eine Brücke aufgesetzt wird. Nachbarzähne bleiben voll erhalten.
Mehrere Zähne fehlen. Die fehlenden Zähne werden durch Implantate ersetzt, auf die eine Brücke aufgesetzt wird. Nachbarzähne bleiben voll erhalten.
Sehr viele oder alle Zähne fehlen Mit mehreren Implantaten haben Teil- oder Vollprothesen, herausnehmbar oder festsitzend, einen festen Halt.
Sehr viele oder alle Zähne fehlen Mit mehreren Implantaten haben Teil- oder Vollprothesen, herausnehmbar oder festsitzend, einen festen Halt.
  • Sicherheit
  • Komfort
  • Perfekte Funktion
  • Perfekte Ästhetik

Feste Zähne an einem Tag

Die Zahnmedizin hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht, ein Segen für viele Patienten. Denn das Resultat sind gesündere Zähne und weniger Schmerzen. Dies trifft insbesondere auf die Implantologie zu. Festsitzender Zahnersatz kann als Evolution bezeichnet werden, wenn wir bedenken, dass es noch gar nicht so lange her ist, dass eine herausnehmbare Vollprothese die einzige Lösung war, um Zähne zu ersetzten.

Dauerhaft festsitzende Zahnimplantate sehen viel natürlicher aus und fühlen sich im Mund besser an, als ein loses Gebiss. Außerdem entfallen zahlreiche Beschwerden. Wenn die Prothese nicht richtig sitzt, kann es zu Rötungen und Entzündungen kommen. Durch die Gaumenplatte im Oberkiefer schmeckt vieles nicht mehr wie vorher und das Sprechen wird erschwert.

Heutzutage geht die moderne Zahnmedizin sogar noch einen Schritt weiter. Patienten mit Zahnverlust können bereits nach einem Tag Behandlung wieder strahlend lächeln und richtig zu beißen. Davon können Sie sich in unserer Praxis überzeugen. Durch regelmäßige Fortbildungen und jahrelange Erfahrungen bieten wir Behandlungen auf höchstem Niveau und aktuellem Stand der Technik an. Wir versprechen Ihnen feste Zähne an einem Tag. Sie kommen morgens zu uns und verlassen unsere Praxis abends mit einer festen, implantatgetragenen provisorischen Brücke, die Sie sofort belasten können.

Wie funktioniert der Eingriff? 

Der Zahnersatz wird durch vier bis sechs künstliche Zahnwurzeln pro Kiefer getragen. In einem Neigungswinkel von 30 Grad werden die seitlichen Implantate eingebracht. Durch die Schrägstellung stützen und stabilisieren sich die Implantate gegenseitig und sorgen somit mit nur wenigen Implantaten für genügend Stabilität. Durch diese Methode können wir meist auf einen langwierigen Knochenaufbau verzichten. Im Gegensatz zu einer Vollprothese bleibt der Gaumen frei. Der Gefühlsnerv im Unterkiefer oder die Kieferhöhle im Oberkiefer werden durch diese Behandlungsmethode nicht berührt. Der verwendete Interimszahnersatz wird fest mit den künstlichen Zahnwurzeln verschraubt und sorgt sofort für maximalen Halt. Eine noch bessere Passform und Ästhetik bietet der abschließende Zahnersatz. Dieser wird nach circa drei bis vier Monaten eingesetzt und gegen das Provisorium ausgetauscht.

Schablonengeführte Implantatinsertion: Präzise 3D-Planung: Mit Hilfe der angefertigten OP-Schablone werden die Implantate exakt eingefügt.

Einsetzen der Implantate: Im vorderen Zahnbereich werden Implantate vertikal eingesetzt, im Hinteren in einen Winkel von bis zu 45°. So wird das Implantat fest im Kiefer verankert. Vorteil: extrem stabil und belastbar.

Befestigen der Aufbauten: Unmittelbar nach dem Setzen der Implantate werden die Aufbauten, die das Provisorium tragen, befestigt.

Aufschrauben des Provisoriums: Die provisorische Versorgung wird, unmittelbar nach dem Eingriff, auf die Implantate geschraubt.

Welche Patienten profitieren von dem Verfahren?

Zahnverlust kann die unterschiedlichsten Ursachen haben und bei jungen und alten Menschen gleichermaßen auftreten. Ob nach einem Unfall oder nach einer jahrelangen, unbemerkten Parodontitis - fallen die Zähne aus, geht ein großes Stück Lebensqualität verloren. Jeder, der ein herausnehmbares Gebiss gegen einen festen Zahnersatz tauschen möchte, profitiert von der neuen Methode. Sie können unbeschwert lächeln, sprechen und wieder kraftvoll zubeißen. Da die gesamte Behandlung an nur einem Tag durchgeführt wird, bietet sie zudem für Angstpatienten große Vorteile. Auch bei Patienten, die unter Diabetes, Osteoporose und weiteren Vorerkrankungen leiden, ist der Eingriff möglich. Ob die Methode auch für Sie geeignet ist, klären wir mit Ihnen im Vorfeld in einem ausführlichen, verständlichen Gespräch.

 

Alle Vorteile auf einen Blick:

  • Festsitzender Zahnersatz
  • Kurze Behandlungsdauer und Einheilungszeit
  • Verschiedene Narkosemöglichkeiten
  • sofort maximaler Halt
  • Kein zweiter Operationstermin erforderlich
  • kein Knochenaufbau erforderlich
  • Gaumenfreie Lösung durch individuell angefertigte Brücke
  • 30% weniger Eigenanteil gegenüber herkömmliche Methoden
  • kürzere Behandlungszeit und geringere Kosten als bei der konventionellen Implantation
  • auch mit herausnehmbarem Zahnersatz möglich

Wie verläuft die Behandlung genau?

Vor der Operation führen wir ein verständliches und ausführliches Beratungs- und Aufklärungsgespräch. Wir besprechen den Eingriff genau mit Ihnen und erstellen einen Heil- und Kostenplan für Sie. Mithilfe von 3D-Röntgenaufnahmen analysieren wir Ihre individuelle Mundsituation. Mit dem Digitalen Volumentomograph (DVT) bestimmen wir die Höhe und Breite des Kieferknochens. In einem zweiten Schritt entfernen wir eventuell noch vorhandene, nicht mehr erhaltungswürdige Zähne und implantieren anschließend in jeden zahnlosen Kiefer vier bis sechs künstliche Zahnwurzeln. Zum Abschluss versorgen wir Sie mit einem festsitzenden Provisorium. Während der gesamten Behandlung sorgen wir dafür, dass Sie sich bei uns wohlfühlen. Bei uns arbeiten der Implantologe, der Zahntechnikmeister, ein Anästhesist und die Assistentin seit Jahren Hand in Hand als eingespieltes Team. Wir sorgen für einen sicheren und schmerzarmen Eingriff.

Nach der erfolgreichen Behandlung sollten Sie die Nachsorge nicht außer Acht lassen. Diese erfordert eine gründliche Mundhygiene und Pflege Ihres implantatgetragenen Zahnersatzes sowie regelmäßige Kontrolltermine beim Zahnarzt. Nach vollständiger Einheilung empfiehlt sich eine halbjährliche Kontrolle, einschließlich der Abnahme und Reinigung Ihrer Zähne.

 

Sinuslift

Der Knochenaufbau im Oberkiefer

Zum Knochenaufbau im Seitenzahnbereich des Oberkiefers ist der Sinuslift in der Hand des Experten eine der sichersten Methoden zum Knochenaufbau im Oberkiefer. Der sogenannte Sinusboden ist eine dünne knöcherne Platte, welche die Kieferhöhle von der Mundhöhle trennt. In diesem Knochen befinden sich die Seitenzähne.

Durch Verlust eines oder mehrerer Zähne bildet sich der Knochen zurück und die Kieferhöhle vergrößert sich. Somit ist keine ausreichende Restknochenhöhe für ein Implantat vorhanden. Um ein solches setzen zu können, muss vorerst wieder genügend Knochensubstanz geschaffen werden. Sie wird gewonnen, indem zwischen Kieferhöhlenboden und elastischer Kieferhöhlenschleimhaut Knochenersatzstoffe eingebracht werden.
Das eingebrachte Material dient somit als Platzhalter und wird vom Körper nach und nach
in dichten Knochen umgewandelt.

Abhängig von der Menge an Knochenmaterial können zwei unterschiedliche Methoden durchgeführt werden:
die interne, minimalinvasive und die externe Methode. Ziel beider Verfahren ist das Anheben des Kieferhöhlenbodens in Verbindung mit einem Knochenaufbau, wobei die interne Methode nur angewendet werden sollte, wenn genügend Restknochenhöhe vorhanden ist.

Interner Sinuslift / Minimalinvasiv

Wenn es die anatomischen Verhältnisse des Patienten zulassen, wendet man den internen Sinuslift an.
Dieser Eingriff ist für Patienten weniger unangenehm, da die postoperativen Beschwerden geringer sind.

Beim internen Sinuslift wird eine Bohrung an jener Stelle durchgeführt, wo vormals der Zahn im Oberkiefer stand. Gebohrt wird bis kurz vor Übergang zur Kieferhöhle. Der letzte Millimeter bis zur Kieferhöhle wird mit einem Ultraschalldiamant entfernt. Danach wird per Wasserdrucktechnik die Kieferhöhlenbodenschleimhaut von innen angehoben. Die Ultraschalltechnik ist sehr schonend für die Schleimhaut, da minimalinvasiv, also ohne großen Schnitt gearbeitet werden kann. Schmerzen und Schwellungen bleiben in der Regel aus. Der nun so geschaffene Platz zwischen Knochen und Schleimhaut wird auch hier mit Knochenleitmaterial aufgefüllt.
Anschließend werden - sofern möglich - die Implantate sofort gesetzt.

 

Externer Sinuslift

Hier wird die Kieferhöhle durch ein kleines Fenster von außen eröffnet. Der Zugang erfolgt über die Oberkieferschleimhaut und den dort ansässigen Knochen. Nach Öffnen des so geschaffenen Fensters,
wird die Kieferhöhlenbodenschleimhaut angehoben und der entstehende Hohlraum mit Knochenaufbaumasse und ggf. einer Membran aufgefüllt.

 

Membran

Das im Knochen eröffnete "Fenster" wird mit einer Membran verschlossen, so dass sich der Knochen ungestört bilden kann. Die Membran ist resorbierbar, wird also vom Körper vollständig abgebaut. In den folgenden Monaten bis Jahren wird dieses Material biochemisch abgebaut und durch neu einwachsenden Knochen ersetzt.